Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 05. April 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die der Kunde mit webAION, Inhaber Ronni Wordel, Teichweg 1, 21481 Lauenburg (nachfolgend „Anbieter" oder „wir") über die auf webaion.de angebotenen Leistungen schließt.
(2) Leistungen werden ausschließlich gegenüber Unternehmern i. S. v. § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erbracht. Verbraucherverträge i. S. v. § 13 BGB sind nur nach ausdrücklicher gesonderter Vereinbarung möglich.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen oder in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringen.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen KI-Beratung, KI-Implementierung, Automatisierung, Webdesign & Entwicklung, SEO, Local SEO, IT-Service, Support sowie IT-Compliance (insb. DSGVO, NIS-2, Barrierefreiheit nach BFSG).
(2) Der konkrete Leistungsumfang, Termine, Meilensteine, Vergütung und weitere Pflichten ergeben sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Allgemein beschreibende Angaben auf der Website, in Exposés, Preisübersichten oder Marketingmaterialien sind unverbindlich, soweit sie nicht ausdrücklich Vertragsinhalt werden.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch qualifizierte Dritte (Subunternehmer) erbringen zu lassen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend. Der Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots durch den Kunden in Textform (E-Mail genügt) oder durch beidseitige Unterzeichnung zustande.
(2) Bei Online-Kontaktformularen und Buchungsanfragen kommt ein Vertrag erst durch schriftliche oder textliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande, nicht bereits durch die Bestätigung des Eingangs.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Bild-, Text- und Zugangsdaten rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Kunde sichert zu, dass er an allen von ihm bereitgestellten Inhalten die erforderlichen Rechte (insb. Urheber-, Nutzungs-, Marken-, Persönlichkeitsrechte) besitzt und stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Rechtsverletzung durch den Kunden beruhen.
(3) Verzögerungen, die auf unzureichender oder verspäteter Mitwirkung beruhen, verlängern vereinbarte Termine angemessen.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Angebot bzw. der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Bei größeren Projekten ist der Anbieter berechtigt, Abschlagszahlungen und Meilensteinrechnungen zu verlangen.
(3) Bei laufenden Leistungen (z. B. Website-Miete, Managed Services, Digital-Autopilot, SEO-Betreuung) erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus. Zahlt der Kunde nicht rechtzeitig, kann der Anbieter nach vorheriger Ankündigung und Fristsetzung die Leistung einstellen.
(4) Der Kunde kommt ohne weitere Mahnung in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt begleicht (§ 286 Abs. 3 BGB). Der Anbieter ist im Verzugsfall berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) geltend zu machen.
§ 6 Nutzungsrechte
(1) Soweit im Rahmen des Projekts urheberrechtlich geschützte Werke entstehen, erhält der Kunde nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung behält sich der Anbieter alle Rechte an erbrachten Leistungen und übergebenen Arbeitsergebnissen vor.
(3) Der Anbieter bleibt berechtigt, erstellte Werke (Websites, Grafiken, Konzepte) in anonymisierter oder mit Einverständnis des Kunden auch namentlich in Referenzen, Portfolio und Marketingmaterialien zu verwenden.
§ 7 Gewährleistung
(1) Für Mängel an werkvertraglichen Leistungen gelten die gesetzlichen Vorschriften der §§ 633 ff. BGB. Für dienstvertragliche Leistungen (insb. Beratung, laufende Betreuung) gelten die §§ 611 ff. BGB.
(2) Der Kunde hat offensichtliche Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme bzw. Leistungserbringung, in Textform zu rügen.
§ 8 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung auf Schadensersatz, insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Der Anbieter haftet nicht für die Erreichbarkeit von Servern Dritter, für Ausfälle von Internetleitungen, für Viren, Hacker-Angriffe auf Dritt-Systeme sowie für Inhalte externer Websites, die der Kunde verlinkt.
§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen der anderen Partei geheim zu halten und nur für die Zwecke dieses Vertrages zu verwenden.
(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ab. Ergänzend gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 10 Laufzeit und Kündigung von Dauerverträgen
(1) Dauerverträge (z. B. Website-Miete, Managed Services, Digital-Autopilot) haben, sofern nicht anders vereinbart, eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn sie nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Laufzeit in Textform gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters in Lauenburg.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.
webAION
Inhaber: Ronni Wordel
Teichweg 1
21481 Lauenburg
Telefon: +49 173 8364660
E-Mail: kontakt@webaion.de