SaaS (Software as a Service)
Software as a Service — Softwarenutzung über das Internet im Abo-Modell, ohne lokale Installation.
SaaS (Software as a Service) ist das heute dominierende Modell der Software-Nutzung: Statt ein Programm zu kaufen und lokal zu installieren, mieten Sie es monatlich oder jährlich und nutzen es direkt im Webbrowser. Die Software läuft auf den Servern des Anbieters, Updates und Backups sind inklusive, und Sie zahlen pro Nutzer oder pro Funktionsumfang. Bekannte SaaS-Beispiele: Microsoft 365, Google Workspace, HubSpot, DATEV Unternehmen Online, Salesforce, Slack, Notion.
Warum der Mittelstand überwiegend auf SaaS gewechselt ist
Vor 15 Jahren war Software-Kauf der Standard — man bezahlte einmal, installierte und war “fertig”. Das Problem: Keine Updates, keine Cloud-Verfügbarkeit, und im Fehlerfall brauchte man jemanden, der das System betreute. SaaS löst diese Probleme elegant: Der Anbieter kümmert sich um Updates, Sicherheit, Backups und Skalierung, und Sie können von überall arbeiten. Der Trade-Off: laufende Kosten statt Einmalzahlung und Abhängigkeit vom Anbieter. Bei sauber gewählten Tools überwiegen die Vorteile klar.
Worauf Sie bei SaaS achten sollten
Drei Punkte entscheiden über eine gute SaaS-Wahl: Datenexport (können Sie Ihre Daten jederzeit in einem offenen Format herausziehen?), AVV (ist der Anbieter DSGVO-konform?) und Serverstandort (EU bevorzugt, besonders für sensible Branchen). Ein weiteres Thema ist das Vendor-Lock-in: Manche Anbieter machen den Wechsel schwer, indem sie proprietäre Formate nutzen. Im KI-Audit prüfen wir Ihren SaaS-Stack auf genau diese Punkte und geben Empfehlungen für Alternativen.
Verwandte Themen
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SaaS (Software as a Service) bei webAION
Diese passenden Services nutzen das Konzept von SaaS (Software as a Service) in der Praxis: