Cyber-Security
Schutz von Computersystemen, Netzwerken und Daten vor digitalen Angriffen, Spionage und Sabotage.
Cyber-Security umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreift, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit seiner Informationen zu gewährleisten. Dazu gehören Firewalls, Virenschutz, Zugriffskontrollen, Verschlüsselung, Mitarbeiter-Schulungen und ein Notfallplan für den Ernstfall.
Warum Cyber-Security für KMU kritisch ist
Seit 2022 sind Ransomware-Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland um rund 300 % gestiegen. KMU sind beliebte Ziele, weil sie oft weniger Schutz haben als Konzerne, aber dieselben sensiblen Daten verarbeiten. Ein einziger erfolgreicher Angriff kostet im Schnitt 100.000–300.000 Euro, zwischen Lösegeld, Datenwiederherstellung, Produktionsausfall und Reputationsschaden. Seit Oktober 2024 sind viele mittelständische Betriebe zusätzlich durch die NIS-2-Richtlinie verpflichtet, ein Mindestniveau an Cyber-Security nachzuweisen.
Basis-Maßnahmen in der Praxis
Für einen Handwerksbetrieb, eine Arztpraxis oder eine Kanzlei reichen fünf Bausteine, um das größte Risiko abzudecken: eine Firewall mit aktuellen Regeln, Endpoint Protection auf allen Arbeitsgeräten, Backups nach der 3-2-1-Regel (drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus), Patch-Management für Betriebssysteme und Anwendungen sowie eine Schulung der Mitarbeiter zu Phishing und Passwort-Hygiene. Unsere IT-Service-Pakete enthalten diese Bausteine standardmäßig, inklusive monatlichem Report.
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