Wie unsere Inhalte entstehen
Stand: 27. Juli 2026
Wir bauen KI-Automation für andere Unternehmen. Dann sollten wir auch sagen, wie wir selbst damit arbeiten. Diese Seite ist keine Pflichtangabe, sie steht hier, weil die Frage berechtigt ist und weil eine ausweichende Antwort schlechter wäre als eine unbequeme.
Texte
Ratgeber, Lexikon-Einträge und Leistungsseiten entstehen in drei Schritten: Recherche und Gliederung, Entwurf mit KI-Unterstützung (überwiegend Claude), danach Prüfung und Überarbeitung durch Ronni Wordel. Verantwortlich für den Inhalt ist er, nicht das Werkzeug. Das gilt auch dann, wenn ein Absatz weitgehend so stehen geblieben ist, wie er entworfen wurde.
Was das nicht heißt: dass ein Modell auf „schreib mir einen Artikel" losgelassen wird und das Ergebnis ungelesen online geht. Was es schon heißt: die Formulierungsarbeit geht schneller als vor drei Jahren, und dieser Zeitgewinn steckt im Preis.
Die Angabe „Über den Autor" unter Ratgebern und Lexikon-Einträgen ist in diesem Sinn zu lesen: Ronni Wordel verantwortet den Text, er hat ihn nicht zwingend Wort für Wort selbst getippt.
Zahlen
Hier arbeitet keine KI mit. Jede Kennzahl auf dieser Website stammt aus einer benannten Quelle:
- Kunden-Ergebnisse in den Fallstudien aus der Google Search Console des jeweiligen Kunden, mit dessen Freigabe, mit Zeitraum.
- Messwerte aus Lighthouse, axe-core und Playwright. Das sind feste Regelwerke: gleiche Seite, gleiches Ergebnis.
- Nutzungszahlen aus Umami, selbst gehostet in Deutschland, ohne Cookies.
- Marktzahlen aus DataForSEO und der Search Console, jeweils mit Stichtag.
Wo eine Zahl nicht belegbar ist, steht sie nicht da. Im Juli 2026 sind aus diesem Grund mehrere Aussagen von der Website verschwunden, darunter vier, die auf rund tausend Seiten standen. Sie klangen plausibel und waren durch nichts gedeckt.
Eigene Erhebungen
Bei eigenen Untersuchungen legen wir Methode, Messskript und Datensatz offen, damit jeder nachrechnen kann. DieBFSG-Regionalstudieist der erste Fall: 597 Websites im Kreis Herzogtum Lauenburg, 387 auswertbar, Datensatz unter CC BY 4.0.
Die Messung selbst enthält keine KI. Die Auswertung ebenfalls nicht, sie ist ein Skript, das im Repository liegt.
Fehler
Wir finden welche. Interessant ist nicht, ob es sie gibt, sondern was danach passiert.
Ein Beispiel aus der Regionalstudie: Ein Kriterium wies aus, dass 387 von 387 Seiten bestanden hätten. Genau hundert Prozent ist fast nie ein Ergebnis. Die Prüfung zeigte, dass die zugrunde liegenden Regeln vom verwendeten Filter nie ausgeführt worden waren. Das Kriterium wurde vor der Veröffentlichung gestrichen, und der Vorgang steht im Methodenteil der Studie, statt still verschwunden zu sein.
Wenn Ihnen auf dieser Website etwas auffällt, das nicht stimmt, schreiben Sie uns. Wir korrigieren es und nennen die Änderung beim Namen, statt sie unauffällig zu ersetzen.
Einordnung zur KI-Verordnung
Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 verlangt ab dem 2. August 2026 eine Kennzeichnung für künstlich erzeugte Texte, die der Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse dienen. Die Pflicht entfällt, wenn der Inhalt menschlich geprüft wurde und eine benannte Person die redaktionelle Verantwortung trägt.
Beides trifft hier zu: Der Verantwortliche nach § 18 Abs. 2 MStV steht im Impressum. Diese Seite steht trotzdem hier, weil eine Kennzeichnung, die man nur abgibt, wenn man muss, wenig wert ist.
Das ist unsere Einordnung, keine Rechtsberatung. Für die eigene Website fragen Sie bitte Ihre Rechtsberatung.
Was hier nicht passiert
- Keine erfundenen Referenzen. Jeder genannte Kunde ist einer, und er weiß davon.
- Keine Bewertungen, die nicht von echten Kunden stammen.
- Keine Zahl ohne Quelle und ohne Zeitraum.
- Keine Studienergebnisse, die einzelne Betriebe erkennbar machen.
Fragen oder Korrekturhinweise
Direkt an Ronni Wordel:kontakt@webaion.de