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Wie KI-Systeme entscheiden, welche Unternehmen sie empfehlen

ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews empfehlen konkrete Unternehmen. Wir zeigen, nach welchen Kriterien diese Entscheidungen fallen.

Ronni Wordel
4 Min. Lesezeit

Wenn ein Nutzer ChatGPT fragt „Welcher Dachdecker in Schleswig-Holstein ist gut?”, kommt eine erstaunlich konkrete Antwort: drei bis fünf Firmennamen, oft mit Telefonnummer und kurzer Charakterisierung. Wie entscheidet die KI, welche Firmen sie erwähnt — und welche nicht?

In diesem Guide zerlegen wir die Mechanik hinter KI-Empfehlungen und zeigen, was Sie tun können, damit Ihre Firma in diesen Antworten erscheint.

Das grundlegende Missverständnis

Viele glauben, KI-Systeme „wüssten” einfach alles über ein Unternehmen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: KIs wissen nur das, was sie aus öffentlich zugänglichen Quellen extrahiert haben. Und das meist nicht live, sondern anhand ihres Trainings-Datensatzes plus aktueller Web-Suche.

Das bedeutet: Wer in den relevanten Quellen nicht auftaucht, wird nicht erwähnt — ganz egal, wie gut sein Angebot ist.

Die 5 Hauptquellen von KI-Systemen

1. Die eigene Website (wichtig, aber nicht einzige Quelle)

KIs lesen Ihre Website, besonders wenn sie mit strukturierten Daten (Schema.org) markiert ist. Ein LocalBusiness-Eintrag mit vollständigen Daten ist viel wertvoller als ein reiner Fließtext.

Was Sie tun können:

  • Schema.org-Markup für LocalBusiness, Service, Product, FAQ einbauen
  • Klare, sprechende Seitentitel und Meta-Descriptions
  • FAQ-Bereich mit direkt beantworteten Fragen (KIs zitieren oft wörtlich)

2. Branchenverzeichnisse (Konsistenz ist Trumpf)

KIs prüfen mehrere Verzeichnisse und vergleichen die Daten. Konsistenz = Vertrauen.

Wichtige Verzeichnisse:

  • Google Business Profile (Priorität 1)
  • Bing Places, Apple Maps
  • Das Örtliche, 11880
  • Handwerkskammer-Portal (für Handwerker)
  • Branchenspezifische Plattformen (Jameda für Ärzte, Anwalt.de für Anwälte etc.)

Was Sie tun können:

  • NAP-Konsistenz (Name, Address, Phone) überall exakt gleich
  • Kategorisierung überall gleich wählen
  • Gleiche Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos

3. Pressemitteilungen und Gast-Artikel

Je öfter Ihr Unternehmen in unabhängigen Quellen erwähnt wird, desto stärker wird Ihre Autorität für bestimmte Themen.

Beispiele:

  • Artikel in der Lokalzeitung über ein Projekt
  • Gastbeitrag in einem Branchen-Blog
  • Nennung in einer Fachzeitschrift
  • Interview bei einem Branchen-Podcast

KIs können erkennen: „Firma X wird in 12 verschiedenen Quellen mit dem Thema Y verbunden — also ist sie dort kompetent.”

4. Bewertungen und Reviews

Quantität und Qualität von Bewertungen sind starke Signale.

Plattformen:

  • Google Reviews (Haupt-Signal)
  • Trustpilot
  • kununu (für Arbeitgeber-Bewertungen)
  • Branchen-spezifische Plattformen

Qualitäts-Signale:

  • Mindestens 20 Bewertungen (besser 50+)
  • Durchschnitt über 4,5 Sterne
  • Regelmäßige neue Bewertungen (nicht 50 alle am gleichen Tag)
  • Ihre Antworten auf die Bewertungen (zeigt Engagement)

5. Social-Media-Signale

Weniger zentral als die oben genannten Punkte, aber nicht zu unterschätzen: Aktivität auf LinkedIn, Instagram, Facebook, YouTube kann von manchen KIs mit-indiziert werden.

Was KIs NICHT empfehlen

Einige Dinge führen dazu, dass Sie systematisch nicht erwähnt werden:

  • Inkonsistente Daten: Andere Adresse bei Google als auf der Website? Misstrauen.
  • Keine strukturierten Daten: Die KI kann Ihre Services nicht eindeutig extrahieren.
  • Gekaufte Bewertungen: Werden zunehmend erkannt und entwertet.
  • Keyword-Stuffing: KIs erkennen unnatürliche Häufung und stufen entsprechend ab.
  • Veraltete Informationen: Öffnungszeiten von 2020, Telefonnummer nicht mehr aktuell.

Der Algorithmus in einfachen Worten

Wenn jemand fragt „Welcher Maler in Geesthacht ist gut?”, läuft in der KI ungefähr folgendes ab:

  1. Intent erkennen: Der Nutzer sucht einen konkreten regionalen Dienstleister.
  2. Web-Suche oder Datenbank-Abfrage: Die KI sucht (entweder live oder in ihren Trainings-Daten) nach „Maler Geesthacht”.
  3. Kandidaten filtern: Welche Firmen erscheinen in mehreren vertrauenswürdigen Quellen?
  4. Qualität bewerten: Bewertungs-Score, Konsistenz, Aktivität, Reputation.
  5. Antwort generieren: Die 3–5 besten Kandidaten werden erwähnt, oft mit kurzer Charakterisierung und Telefonnummer.

Wer in Schritt 3 nicht erscheint, kommt nicht weiter. Und wer in Schritt 4 schlecht abschneidet, wird seltener genannt.

Praxis-Tipp: Testen Sie es selbst

Öffnen Sie ChatGPT oder Perplexity und stellen Sie eine Frage, die ein Kunde in Ihrer Branche stellen würde:

  • „Welcher [Ihr Gewerk] in [Ihrer Stadt] ist empfehlenswert?”
  • „Was kostet [Ihre Leistung] ungefähr?”
  • „Welche Anbieter für [Ihre Leistung] gibt es in [Region]?”

Erscheinen Sie? Wenn ja: Glückwunsch, das ist schon viel wert. Wenn nein: Sie wissen jetzt, wo der Hebel ansetzt.

Weiterführend


Zusammenfassung: KI-Empfehlungen sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von strukturierten Daten, Konsistenz über viele Quellen, Reviews und Autoritäts-Signalen. Wer diese Hebel kennt und systematisch bedient, wird sichtbar — in Google genauso wie in ChatGPT.

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