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Webagentur Webdesign Kosten TCO KMU Vertragsfallen

5 versteckte Kosten bei Billig-Webagenturen — woran du sie vorher erkennst

Billig-Webagenturen scheinen günstig — bis die versteckten Kosten kommen. 5 typische Kostenfallen, woran du sie vor dem Vertrag erkennst und wie viel sie wirklich kosten.

Ronni Wordel
4 Min. Lesezeit

299 Euro für eine Website klingt verlockend. 99 Euro pro Monat für „alles inklusive” auch. In der Realität sind diese Angebote oft mit fünf Kostenfallen versehen, die nach dem ersten Jahr aktiv werden — und dann den vermeintlichen Schnäppchen-Preis verdoppeln oder verdreifachen.

Hier die fünf typischen Fallen, woran du sie vor dem Vertrag erkennst und wie viel sie real kosten.

Falle 1 — Hosting-Aufschläge

Das Modell: 299 Euro für die Website plus separates Hosting. Im Vertrag steht oft „Hosting separat berechnet, ab 19 Euro pro Monat”.

Was nicht steht: dass dieses Hosting bei einem Reseller-Account des Anbieters läuft, der dir das gleiche Strato-/IONOS-Paket für das Doppelte verkauft (Strato kostet 5–8 Euro pro Monat, der Anbieter berechnet 19–29 Euro pro Monat — Marge 200–500 Prozent).

Versteckte Kosten pro Jahr: 130–250 Euro Aufschlag.

Erkennungsmerkmal vor Vertrag: Frage explizit, welcher Hoster genutzt wird, und ob du Login-Daten zum Hoster-Account bekommst. Wenn nein: Reseller-Falle.

Falle 2 — Update-Pflichtkosten

Das Modell: WordPress-Site mit „Wartung ab 19 Euro pro Monat”. Im Vertrag steht „Standard-Wartung enthalten”.

Was nicht steht: dass „Standard-Wartung” nur Plugin- und Core-Updates umfasst — nicht Theme-Updates, nicht Bug-Fixing nach fehlgeschlagenen Updates, nicht Sicherheits-Notfälle. Die werden „nach Aufwand” berechnet, oft 80–120 Euro pro Stunde.

In der Praxis fallen 2–6 Stunden „Aufwand” pro Jahr an, weil WordPress-Updates immer wieder kleine Probleme machen.

Versteckte Kosten pro Jahr: 200–700 Euro Sondertarife.

Erkennungsmerkmal: Frage explizit, ob „Notfall-Bug-Fix nach Plugin-Update” inklusive ist. Wenn nein: Stunden-Falle.

Falle 3 — Domain- und SSL-Aufschläge

Das Modell: „Domain im Paket inklusive”. Im Kleingedruckten: „Domain wird auf Kunden-Konto registriert, Übertragung kostet 49 Euro Verwaltungsgebühr”.

Was nicht steht: dass die Domain in der Praxis auf einem Anbieter-Konto liegt — und wenn du nach 24 Monaten zur Konkurrenz wechseln willst, wird die Übertragung blockiert oder verzögert. Plus: SSL-Zertifikate werden oft separat berechnet (eigentlich kostenlos via Let’s Encrypt).

Versteckte Kosten: 49–149 Euro Domain-Transfer-Gebühr plus 30–80 Euro pro Jahr für SSL.

Erkennungsmerkmal: Frage explizit, auf welches Konto die Domain registriert wird. Wenn auf Anbieter-Konto: Lock-in-Falle. Frage nach SSL: wenn separat berechnet, weiß der Anbieter nicht, dass Let’s Encrypt seit 2016 kostenlos verfügbar ist.

Falle 4 — Content-Erweiterungs-Aufschläge

Das Modell: 5-Seiten-Standard-Site für 999 Euro. „Weitere Seiten ab 99 Euro pro Stück”.

Was nicht steht: dass 5 Seiten in der Praxis nie reichen — Standard-KMU-Sites haben 8–15 Seiten plus Blog. Die fehlenden 5–10 Seiten kosten dann 495–990 Euro on top.

Versteckte Kosten: 500–1.000 Euro nach Vertrags-Abschluss.

Erkennungsmerkmal: Frage konkret, was eine „Seite” ist. Wenn Anbieter sagt: „Eine Page mit eigener URL und H1” — okay. Wenn er sagt „Eine Sektion auf der Hauptseite zählt als Seite” — Manipulationsfalle.

Falle 5 — Mindestlaufzeit + Verlängerungsfalle

Das Modell: „Monatsrate 99 Euro, jederzeit kündbar”.

Was im Kleingedruckten steht: Mindestlaufzeit 24 Monate, Verlängerung um 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt. Plus oft: bei Wechsel zur Konkurrenz wird die Website nach Kündigung sofort offline genommen, ohne Grace-Period für Migration.

Versteckte Kosten: bei vergessener Kündigung 12 Monate Bindung à 99 Euro = 1.188 Euro plus eventueller Migrations-Stress mit Site-Offline-Zeitraum.

Erkennungsmerkmal: Lies vor Vertragsabschluss die Kündigungs-Klausel zweimal. Mindestlaufzeit über 24 Monate ist im Mietmodell-Standard inakzeptabel.

Wie du es richtig erkennst

Eine seriöse Webagentur:

  • nennt den Hoster-Namen offen
  • verweist auf Let’s Encrypt für SSL (kostenlos)
  • registriert Domains auf dein Konto
  • definiert „Seite” eindeutig (URL plus H1)
  • bietet Mindestlaufzeit max. 24 Monate plus monatlich kündbar danach
  • berechnet Wartung als All-Inclusive ohne „Aufwand-Posten”

Bei webAION ist all das vertraglich festgehalten: Hoster ist Plesk-VPS bei Dogado (deutscher Anbieter), SSL via Let’s Encrypt kostenlos, Domain-Registrierung auf Kunden-Konto, „Seite” = URL plus H1, Mindestlaufzeit 24 Monate, dann monatlich kündbar, alle Wartung inklusive.

Was bei dir realistisch ist

Wenn du bereits einen Webagentur-Vertrag hast und dich fragst, ob du in einer der Fallen sitzt — schick mir den Vertrag im 15-Min-Erstgespräch. Wir lesen ihn gemeinsam durch und identifizieren die Risikopunkte. Direkt mit dem Builder, kein Account-Manager. Falls du wechseln willst, machen wir die Migration ohne Lock-in-Drama.

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