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Vom Schwimmmeister zur KI-Beratung: Meine Geschichte

Wie aus einem Freibad-Betriebsleiter in Lauenburg ein KI-Berater wurde. Warum mein Hintergrund kein Makel ist, sondern meine Superkraft für die Beratung kleiner Unternehmen.

Ronni Wordel
6 Min. Lesezeit
Vom Schwimmmeister zur KI-Beratung: Meine Geschichte

Wenn ich Leuten sage, was ich hauptberuflich mache, ernte ich oft irritierte Blicke. „Fachangestellter für Bäderbetriebe. Ich leite ein öffentliches Freibad in Lauenburg an der Elbe.“ Dann kommt die zweite Ansage: „Und nebenbei berate ich Unternehmen zu KI, Automation und Webdesign.“

An dieser Stelle passieren zwei Dinge gleichzeitig. Entweder das Gegenüber lacht höflich und denkt, ich mache einen Witz. Oder — und das ist inzwischen häufiger — es folgt die Frage: „Wie passt das zusammen?“

Die Antwort ist: Es passt besser, als die meisten denken.

Der Tag, an dem KI für mich real wurde

Es war irgendwann Anfang 2023. Ich saß im Büro des Freibads und wollte eine Social-Media-Ankündigung für den Saisonstart schreiben. Zwei Absätze, freundlich, informativ, mit Öffnungszeiten und Wetter-Hinweis. Normalerweise 30-45 Minuten Arbeit für jemanden wie mich, der nicht mit Texten sein Geld verdient.

Jemand im Netzwerk hatte mir erzählt, dass man ChatGPT mal ausprobieren sollte. Ich öffnete die Seite, gab ein paar Kontext-Infos ein — Freibad, Lauenburg, Saisonstart, lockerer Ton — und bekam innerhalb von zwei Sekunden einen Text, der besser war als das, was ich selbst nach einer halben Stunde geschrieben hätte.

Das war der Moment. Ich saß da und dachte: Das ist nicht Science-Fiction. Das ist ein Werkzeug. Und es ist JETZT hier.

In den Wochen danach wurde aus Neugier eine Obsession. Ich testete Tools wie ein Kind, das zum ersten Mal einen Baukasten bekommt. Claude, Midjourney, n8n, Make, Supabase, Brevo, Cal.com. Nicht weil es zu meinem Job gehörte. Sondern weil es mich faszinierte, wie sich digitale Systeme zusammensetzen lassen.

Vom Spielen zum Arbeiten: Der erste Workflow

Der erste echte Workflow entstand im Freibad selbst. Das Problem war banal: Wir wollten auf Social Media regelmäßig posten — Öffnungszeiten, Wetter-Updates, kleine Events. Aber niemand hatte Zeit dafür. Weder ich noch meine Kolleginnen.

Also baute ich abends nach Feierabend einen n8n-Workflow:

  1. Eine Wetter-API schaut jeden Morgen nach dem Wetter in Lauenburg
  2. Ein KI-Modell (Claude über die API) schreibt darauf basierend einen passenden Social-Media-Text
  3. Der Text wird in einer Warteschlange gespeichert, damit ich ihn vor dem Posten noch überprüfen kann
  4. Nach meiner Freigabe wird er automatisch auf Facebook und Instagram gepostet

Der ganze Aufbau kostete mich vielleicht acht Stunden. Seitdem läuft er jeden Tag. Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Das, was ich hier tue, können andere Unternehmen genauso brauchen.

webAION als Konsequenz

webAION gibt es eigentlich schon länger als meine KI-Obsession. Ich hatte die Firma gegründet, weil ich gerne Websites baute und Freunde und Bekannte regelmäßig nach Hilfe fragten. Erst WordPress-Sites, dann modernere Sachen mit Astro und React.

Aber ab 2023 verschob sich der Fokus. Die Kunden fragten nicht mehr nur nach einer Website. Sie fragten: „Kannst du uns auch helfen, das Telefon zu entlasten? Die Kontaktanfragen zu automatisieren? Einen Chatbot einzurichten?“

Ich sagte ja. Und merkte bei jedem Projekt: Das hier ist nicht nur ein Zusatz zum Webdesign. Das ist der Kern dessen, was moderne Unternehmen wirklich brauchen.

Warum der Schwimmmeister-Hintergrund meine Superkraft ist

Und hier kommt der Punkt, an dem die meisten Leute denken, ich verkaufe mich unter Wert, aber in Wahrheit ist es genau andersrum: Mein Hauptjob im Freibad ist kein Ballast. Er ist der Grund, warum ich diese Beratung überhaupt gut machen kann.

Ich komme nicht aus der Tech-Bubble. Ich sitze nicht den ganzen Tag mit anderen Nerds in einem Co-Working-Space in Berlin oder Hamburg und rede über die neuesten Frameworks. Ich sitze in einem Kassenhäuschen am Freibad, spreche mit Eltern über vergessene Eintrittskarten, koordiniere mit meinen Kolleginnen die Beckenaufsicht und halte nebenbei ein öffentliches Gebäude am Laufen.

Das heißt: Ich verstehe die Sprache meiner Kunden. Wenn ein Handwerksbetrieb mit fünf Mitarbeitern zu mir kommt und sagt „Das Telefon klingelt ständig und wir schaffen die Arbeit kaum mehr“, dann weiß ich genau, was er meint. Nicht aus Marktforschungsberichten, sondern aus meinem eigenen Arbeitsalltag.

Ich weiß, wo im echten Betrieb die Zeit verloren geht. Nicht in hypothetischen Szenarien. Sondern an konkreten Stellen: bei wiederkehrenden Fragen, bei der Kommunikation mit Kunden, bei der manuellen Pflege von Listen, bei der Koordination zwischen Menschen. Genau das sind die Stellen, an denen KI und Automation den größten Hebel haben.

Ich baue Systeme für Leute, nicht für Tech-Enthusiasten. Das ist ein wichtiger Unterschied. Viele KI-Berater lieben KI um ihrer selbst willen. Sie reden über Modelle, Temperaturen, Prompting-Strategien. Das interessiert meinen Handwerker-Kunden null. Ihn interessiert: Funktioniert es? Spart es mir Zeit? Ist es sicher?

Diese drei Fragen sind der Kompass, an dem ich jedes Projekt ausrichte.

Was ich heute anbiete

Aus diesen Erfahrungen ist webAION in seiner heutigen Form entstanden. Vier klare Angebote:

  • KI-Audit (ab 490€): Der Einstieg. In 2-3 Stunden schaue ich gemeinsam mit Ihnen, welche KI-Tools Sie bereits nutzen, ob das DSGVO-konform ist und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Inklusive kostenlosem 15-Min Erstgespräch vor Buchung.

  • KI-Kickstart (ab 1.490€): Das Hauptangebot. An einem Tag richten wir 2-3 konkrete Automationen in Ihrem Unternehmen ein. Vom KI-Chatbot über automatisierte Lead-Verarbeitung bis zur smarten Terminbuchung. Inklusive kostenlosem 15-Min Erstgespräch.

  • Digital-Autopilot (ab 300€/Mo): Für alle, die nach dem Kickstart weiter begleitet werden möchten. Wir halten Ihre Systeme am Laufen, passen sie an neue Anforderungen an und bleiben Ihr direkter Ansprechpartner.

  • KI-Workshops (ab 790€): Für Teams. In vier Stunden lernt Ihr Team, wie KI wirklich funktioniert, wie man sie DSGVO-konform einsetzt und wie man die passenden Tools für den eigenen Arbeitsalltag auswählt. Mit Teilnahmebestätigung — relevant ab August 2026, wenn der EU AI Act Schulungspflichten einführt.

Wie es weitergeht

Mein Plan für die nächsten Monate ist einfach: Mehr Kunden, mehr Automationen, mehr konkrete Fälle, mehr Case Studies. Ich will zeigen, dass KI-Beratung nicht nur etwas für Konzerne und Tech-Startups ist, sondern genau für die Unternehmen gedacht ist, die ich tagtäglich um mich herum sehe: Handwerksbetriebe, Dienstleister, kleine Praxen, Gastronomen, Einzelhändler.

Das Freibad werde ich übrigens nicht aufgeben — nicht jetzt, nicht bald. Nicht weil ich muss, sondern weil es der beste Realitäts-Check ist, den ein Berater haben kann. Jeden Tag, an dem ich dort bin, erinnere ich mich, für wen ich eigentlich arbeite. Und jede Automation, die ich erst im Freibad teste und dann bei Kunden einsetze, ist eine, die in der echten Welt funktioniert, nicht nur auf dem Papier.

Wenn Sie sich also fragen, ob ein Schwimmmeister aus Lauenburg der richtige KI-Berater für Ihr Unternehmen ist: Buchen Sie ein kostenloses 15-Minuten-Erstgespräch. Ich höre mir Ihre Situation an, gebe ehrliche Einschätzung und empfehle nur, was wirklich Sinn macht. Auch wenn das bedeutet, dass ich Ihnen nichts verkaufe.

Das Erstgespräch ist unverbindlich und direkt mit mir. Ohne Account-Manager, ohne Callcenter, ohne Pitch-Deck.

Bereit für den nächsten Schritt? Jetzt Erstgespräch buchen.

Oder schauen Sie sich die vier KI-Angebote in der Übersicht an. Oder starten Sie mit dem kostenlosen KI-Reifegrad-Check — 90 Sekunden, anonym, gibt Ihnen eine erste Orientierung.

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