WordPress-Backup erstellen: so sichern Sie Ihre Seite richtig
Was bei WordPress gesichert werden muss, wie oft, wohin und wie Sie testen, ob sich die Sicherung wirklich zurückspielen lässt. Mit typischen Fehlern.
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Zum KostenrechnerDas Wichtigste in Kürze
- Ein WordPress-Backup besteht aus zwei Teilen: den Dateien und der Datenbank. Nur beide zusammen stellen eine Seite vollständig wieder her.
- Bewahren Sie mehrere Kopien an verschiedenen Orten auf, nicht nur auf dem Server, auf dem die Seite läuft.
- Eine Sicherung ist erst dann eine, wenn Sie das Zurückspielen einmal ausprobiert haben.
- Sichern Sie vor jedem Update und in einem festen Rhythmus, der zur Häufigkeit Ihrer Änderungen passt.
Stand: 22.10.2026. Die Aussagen zum Umfang der Sicherung stützen sich auf die WordPress-Dokumentation, die Quellen stehen am Ende. Dieser Beitrag ist ein Hinweis und keine Beratung im Einzelfall.
Was muss bei WordPress gesichert werden?
Zwei Teile gehören in jedes Backup. Erstens die Dateien: WordPress selbst, Themes, Plugins, hochgeladene Bilder und Dokumente sowie Konfigurationsdateien wie wp-config.php. Zweitens die Datenbank: dort liegen Texte, Seiten, Beiträge, Einstellungen, Kommentare und Benutzer. Die WordPress-Dokumentation nennt beide Teile als Voraussetzung, um eine Seite komplett wiederherzustellen.
Wer nur die Datenbank sichert, hat Texte ohne Bilder. Wer nur Dateien sichert, hat Bilder ohne Texte.
Wie oft sollten Sie sichern?
Richten Sie sich danach, wie viel Sie verlieren könnten. Ändern Sie Ihre Seite selten, reicht ein regelmäßiger Rhythmus, zum Beispiel wöchentlich. Läuft ein Shop mit Bestellungen oder erscheinen täglich neue Inhalte, sollte die Datenbank täglich gesichert werden, weil jede Bestellung seit der letzten Sicherung sonst verloren wäre.
Zusätzlich gilt: vor jedem Update eine frische Sicherung. Die meisten Probleme entstehen genau dann, wenn Core, Theme oder Plugins aktualisiert werden.
Wohin gehört die Sicherung?
Nicht nur auf denselben Server. Fällt der Server aus, wird er angegriffen oder wird das Konto gesperrt, ist die Sicherung dort gleich mit weg. Die WordPress-Dokumentation rät, mehrere Kopien auf verschiedenen Speichermedien zu halten, etwa beim Hoster, in einem Cloud-Speicher und auf dem eigenen Rechner.
Eine einfache Regel: mindestens drei Kopien, mindestens zwei verschiedene Speicherorte, davon einer außerhalb des Hosters. Mehr zur Strategie steht in meinem Ratgeber zur Datensicherung für kleine Unternehmen.
Wie testen Sie die Wiederherstellung?
Spielen Sie die Sicherung auf einer Kopie der Seite zurück, zum Beispiel auf einer Testadresse, und prüfen Sie danach:
- Öffnen sich Startseite und Unterseiten?
- Sind Bilder und Dokumente da?
- Funktionieren Kontaktformular, Anmeldung und gegebenenfalls Warenkorb?
- Stimmt der Stand der Inhalte mit dem Tag der Sicherung überein?
Machen Sie das mindestens einmal, wenn Sie die Sicherung einrichten, und danach in größeren Abständen. Die WordPress-Dokumentation empfiehlt ebenfalls, automatische Sicherungen gelegentlich von Hand zu ergänzen, damit der Ablauf nachweislich funktioniert.
Typische Fehler
- Nur Dateien oder nur Datenbank gesichert. Das Backup lässt sich dann nicht vollständig zurückspielen.
- Backup nur auf dem Webserver. Bei einem Serverproblem sind Seite und Sicherung zusammen weg.
- Nie getestet. Dann stellt sich oft erst im Ernstfall heraus, dass Dateien fehlen oder das Archiv beschädigt ist.
- Kein Backup vor dem Update. Geht das Update schief, fehlt der Weg zurück.
- Zugangsdaten zum Backup nur bei einer Person. Ist sie nicht erreichbar, kommt niemand an die Sicherung.
- Alte Sicherungen nie aufgeräumt. Der Speicher läuft voll, und neue Sicherungen schlagen unbemerkt fehl.
Wenn Sie sich darum nicht kümmern wollen
Bei den WordPress-Seiten, die ich betreue, gehören tägliche Sicherungen und Updates mit Prüfung danach zum Paket. Die Leistungen und den Preis finden Sie unter WordPress-Wartung, worauf Sie bei jedem Anbieter achten sollten, im Ratgeber WordPress-Wartungsvertrag. Wer eine Seite ohne Datenbank und ohne Login im laufenden Betrieb möchte, findet die Alternative unter Sichere Website. Wie Sie nebenbei Ihre PHP-Version im Blick behalten, steht im Ratgeber PHP-Version prüfen.
Quellen
- WordPress Developer Resources, „Backups“: developer.wordpress.org, abgerufen am 22.10.2026
- WordPress Developer Resources, „Hardening WordPress“: developer.wordpress.org, abgerufen am 22.10.2026
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